Die Mitarbeiter Girma und Tilahun am Information Point im äthiopischen Addis Abeba.

Was die Corona-Krise für die einzelnen Länder bedeutet und wie der DAAD darauf reagiert, berichten die Leiterinnen und Leiter unserer Außenstellen. In diesem Bericht schildert Beate Schindler-Kovats, Leiterin der DAAD-Außenstelle Nairobi, die Situation in Ostafrika.

Das Corona-Virus hat den afrikanischen Kontinent zeitversetzt im März erreicht. Seitdem befinden sich alle Länder Ostafrikas im Lockdown, die Regierungen haben schnell mit Ausgangssperren, Maskenpflicht, und Reiseeinschränkungen reagiert, es gibt Grenzschließungen und der internationale Passagierflugverkehr ist eingestellt.

Die Schulen und Hochschulen sind seit Mitte März geschlossen, teilweise wird online unterrichtet. Private Hochschulen stellen sich schneller und flexibler auf die neue Situation ein, traditionelle und große Hochschulen dagegen tun sich schwer, Maßnahmen für alle Fachbereiche verbindlich festzulegen. Die Universität Addis Abeba in Äthiopien hat Kurse des zweiten Semesters komplett von Präsenzveranstaltungen auf Vorlesungen per E-Mail und andere Onlineplattformen umgestellt. Auch Verteidigungen und Graduierungsfeiern etc. sollen virtuell stattfinden und live übertragen werden.

Der vollständige Bericht ist auf der Website des DAAD zu finden.