Ab sofort können Universitäten, Technische Hochschulen sowie Fachhochschulen/Universities of Applied Sciences, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und weitere wissenschaftliche Institutionen in Deutschland im Rahmen der 8. Ausschreibungsrunde der Philipp Schwartz-Initiative bei der Alexander von Humboldt-Stiftung Fördermittel zur Aufnahme gefährdeter Forschender beantragen. Nominiert werden können Forscherinnen und Forscher aus allen Ländern außerhalb der EU, die nachweisbar einer erheblichen akuten Gefährdung ausgesetzt sind (zu Zugangsvoraussetzungen und Gefährdungsnachweisen vgl. die Programminformationen). Eigenbewerbungen durch Forscherinnen und Forscher sind nicht möglich.

Bitte beachten Sie, dass die Obergrenze für die Zeit seit Verlassen des Herkunftslandes (dem Land, in dem die Gefährdung besteht) von 3 auf 5 Jahre angehoben worden ist.

Erfolgreiche Einrichtungen werden in die Lage versetzt, den von ihnen erfolgreich nominierten gefährdeten Forschenden vollfinanzierte Stipendien für bis zu 24-monatige Forschungsaufenthalte zu verleihen. Ergänzt wird dies durch einen Förderbetrag, der die aufnehmende Einrichtung bei der Unterstützung der Integration und des Karriereneustarts der Philipp Schwartz-StipendiatInnen entlasten soll. Eine Verlängerung um bis zu zwölf weitere Monate ist im Rahmen eines Kofinanzierungsmodells möglich.

Antragsschluss ist der 11. September 2020.

Wir möchten auch solche Institutionen ermuntern, eine Antragstellung zu erwägen, die bisher noch nicht an der Initiative teilgenommen haben, auch wenn bisher kein Kontakt zu einer gefährdeten Forscherin oder einem gefährdeten Forscher besteht. Forscherinnen und Forscher aus allen Disziplinen sind in vielen Regionen der Welt politischer Verfolgung und anderen Gefährdungen ausgesetzt. Unsere Partnerorganisationen Scholars at Risk Network, IIE Scholar Rescue Fund und Council for At-Risk Academics betreuen eine große Zahl gefährdeter Forschender und können möglicherweise behilflich sein, geeignete Kandidaten zu identifizieren, die Sie durch eine Nominierung in der Philipp Schwartz-Initiative entscheidend unterstützen können.

Beispiele für gefährdete ForscherInnen, die derzeit eine aufnehmende Institution suchen, und weiterführende Informationen finden Sie hier:

Scholars at Risk Network

IIE Scholar Rescue Fund

Council for At-Risk Academics

Die überarbeiteten Programmunterlagen und weitere Informationen finden Sie auf der Website der Philipp Schwartz-Initiative . Dort finden Sie auch die Kontaktdaten unserer Partnerorganisationen.

Ansprechpartner für Fragen zu diesem Programm sind Herr Frank Albrecht (Referent für die Philipp Schwartz-Initiative, Tel. 0228 833-122) sowie Frau Katja Machacsek, Frau Katrin Schlemme und Frau Svetlana Strobel (Programmberaterinnen für die Philipp Schwartz-Initiative, Tel. 0228 833-182/-166/-409 bzw. schwartz-initiative@avh.de <mailto:schwartz-initiative@avh.de> ).