Rogers Githinji Ssekubwa hat das Falling Walls Lab Nairobi 2021 mit seinem „Netflix of Law“ gewonnen, eine Webseite, die vereinfachte kenianische Rechtsinhalte online bietet.

In seinem ausführlichen und überzeugenden 2,5-minütigen Vortrag vor einer Fachjury erläuterte er, welche Lücke seine Plattform „Nairobi Legal Insights“ schließt, indem sie juristischen Beistand und Informationen für Laien bietet, die das kenianische Recht verstehen wollen. Laut Ssekubwa steht dies im Gegensatz zu den meisten ähnlichen Online-Quellen, die sich an Juristen richten. Indem er jedem Kenianer hilft, das Gesetz zu verstehen, will er „die Mauer des Zugangs zur Justiz durchbrechen“. In den zwei Monaten nach ihrer Aktivierung habe die Plattform bereits 70.000 Zuschauer angezogen, berichtet er.

Als Gewinner des Falling Walls Lab Nairobi wird Rogers im November zum globalen Falling Walls Lab Finale nach Berlin reisen und dort mit anderen Lab-Gewinnern aus der ganzen Welt um den Gesamtsieg antreten. Neben dieser Veranstaltung wird er an einer von „Research in Germany“ organisierten Wissenschaftsexkursion teilnehmen und unter anderem an einer Veranstaltung von Springer Nature zum Thema Wissenschaftskommunikation und -publikation teilnehmen, in einem dicht gedrängten 5-tägigen Aufenthalt in Deutschland.

Das Falling Walls Lab Nairobi 2021 fand am 9. September erstmals in hybrider Form an der Strathmore University statt und zog 3423 Zuschauer auf den Social-Media-Kanälen sowohl der Facebook-Seite des DAAD Kenia als auch der Social-Media-Seiten der Strathmore University an.

Das Falling Walls Lab wird von der Falling Walls Foundation organisiert und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), dem Berliner Senat, Google und Huawei gefördert.

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) ist seit 2012 wissenschaftlicher Partner der Falling Walls Foundation und führt in seinem weltweiten Netzwerk von mehr als 70 Auslandsbüros in rund 40 Ländern internationale Falling Walls Labs als Vorrunden für das Finale in Berlin durch seit 2016. Die weltweiten Labore des Deutschen Akademischen Austauschdienstes werden vom Auswärtigen Amt finanziell unterstützt.

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