Eine Delegation des Intergovernmental Authority on Development in Eastern Africa (IGAD) besuchte das DAAD Regionalbüro mit Interesse an einer Kooperation und Partnerschaft. Kebede Kassa Tsegaye, Senior Program Coordinator, IGAD Education, Science, Technology and Innovation (ESTI), Ms Sagal Abdule, Officer in Charge of IGAD Regional Qualifications Framework und Dr. Fatuma Adan, Head of Mission, IGAD in Kenya stellten IGAD vor und zeigten sich an der Arbeit und den Programmen des DAAD in der Region interessiert.

Die Zwischenstaatliche Behörde für Entwicklung (IGAD) in Ostafrika wurde 1996 gegründet und löste die Zwischenstaatliche Behörde für Dürre und Entwicklung (IGADD) ab, die 1986 gegründet wurde, um die Auswirkungen der immer wiederkehrenden schweren Dürren und anderer Naturkatastrophen zu mildern, die zu weit verbreiteten Hungersnöten, ökologischer Degradation und wirtschaftlicher Not in der Region führten. Dschibuti, Äthiopien, Kenia, Somalia, Sudan und Uganda haben über die Vereinten Nationen die Gründung des zwischenstaatlichen Gremiums für Entwicklung und Dürrebekämpfung in ihrer Region beantragt. Eritrea wurde das siebte Mitglied, nachdem es 1993 seine Unabhängigkeit erlangt hatte, und 2011 trat der Südsudan der IGAD als achtes Mitglied bei.

Insbesondere die Förderung von Geflüchteten und Zugang zu Bildung für Geflüchtete ist von gemeinsamen Interesse. Auf der 3. Konferenz der Zwischenstaatlichen Behörde für Entwicklung (IGAD) im März 2022 haben die für Bildung zuständigen Minister heute das Kommuniqué der Erklärung von Dschibuti über Bildung für Flüchtlinge, Rückkehrer und Aufnahmegemeinschaften gebilligt. IGAD wurde über die aktuelle Ausschreibung des „Leadership for Africa“ Programms informiert und sagte seine Unterstützung zu.